Gemeindefreizeit im Mai 2009 in Pietra Ligure, Italien

1. Am 22. Mai fuhren wir in Nürtingen los,
voll froher Erwartung, die Freude war groß.
Ins Land, wo die Zitronen blühn,
dahin, dahin wollten wir ziehn.

 

2. Unser neuer Pfarrer hat mir viel Bedacht
bei der Vorbereitung einfach an alles gedacht.
Ein Leseheft hat er verfasst,
damit gewiss auch alles passt.

 

3. Es enthält jede Menge Information,
siebzig Seiten ist es dick
und mit Bildern ausgeschmückt.

 

4. In St. Margareten wurde die Gruppe komplett,
die Betzweilemer sind alle sehr nett.
Sie begrüßten Herrn Lautenschlager mit großem Hallo
und seine Nürtinger Mitglieder ebenso.

 

5. Der Dieter fuhr mit sicherer Hand
uns bis an den ligurischen Strand.
Es wurde gesungen, geredet, gelacht,
so hat die Busfahrt Spaß gemacht.

 

6. Die Wellen schlagen an den Strand
der Casa Balneare in unserem Urlaubsland.
Hier ist man bestens aufgehoben,
auch das Essen und Trinken muss man loben.

 

7. Doch nicht nur unser Leib allein,
auch geistig wollen wir gesättigt sein,
wie es sich gebührt,
wenn die Freizeit von einem Pfarrer geführt.
Den Galaterbrief haben uns die Pastoren ausgelegt
und uns zum Nachdenken angeregt.

 
8. Am Sonntag, unserm ersten Urlaubstag,
war ein Spaziergang angesagt.
Doch von der Stirne heiß
bei allen rann der Schweiß.

 

9. Auf Maultierpfaden ging’s empor,
die Betzweilemer legten ein ordentliches Tempo vor.
Oben angekommen, welch ein Glück,
alle hat der Ausblick entzückt.

 

10. In der Kirche ließen wir unsere Stimmen erklingen,
es war eine Wonne, dort zu singen.
Alle Mühe war schon vergessen,
nach dem Gottesdienst gab es ein köstliches Essen.

 

11. Am Montag war ein Ruhetag.
Nach dem Bibelgespräch tat jeder, was er so mag.
Die einen sonnten sich am Strand,
die Kinder buddelten im Sand.
In die Fluten zu springen, welch ein Genuss,
doch manchem bringt es auch Verdruss.

 

12. Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus,
Alassio erkundeten wir dann zu Fuß.
Ein Olivenbauer hat uns seine Presse vorgeführt,
dann haben wir seine Produkte probiert.

 

13. Am Mittwochnachmittag sodann
standen die „Grotte di Borgio“ auf dem Plan.
In dem unterirdischen Labyrinth
manch bizarre Gebilde aus Tropfstein sind.

 

14. Am Donnerstag hat uns Herr Lautenschlager
Genua präsentiert,
uns durch enge Gässchen und Prachtstraßen geführt.

 

15. Aus luftiger Höhe haben wir Stadt und Hafen vor uns gesehen.
Auch in der Kathedrale San Lorenzo sind wir gewesen.
Alles Wissenswerte kann man im Begleitheft lesen..

 
16. Eine wunderschöne Freizeit geht zu Ende,
bald reichen wir uns zum Abschied die Hände.
Herrn Lautenschlager sei „mille grazie“ gesagt,
jeder Tag war ein erfüllter Tag.

 

17. Lasst noch einmal die Gitarre erklingen,
uns am Meeresstrand gemeinsam singen:
Dass wir im September noch einmal
zusammen finden im Neckartal,
Gott mag es schenken, Gott mag es lenken,
er hat die Gnad!
Gott mag es schenken, Gott mag es lenken,
er hat die Gnad!

 

von Elfriede Reck