Philosophie im Pfarrhaus

Mit der fortlaufenden Lektüre von Christoph Türckes "Vermittlung als Gott. Kritik des Didaktik-Kults" (Lüneburg, 21994) hat sich die kleine feine Runde für ihre monatlichen Treffen im Pfarrhaus in der Kirchstraße 6 ein ehrgeiziges Projekt vorgenommen: Ein Durchgang durch die Philosophie- und Theologiegeschichte von den Vorsokratikern über Plato, Aristoteles, die Entfaltung des trinitarischen und christologischen Dogmas, und Augustin bis Hegel unter der Fragestellung der Vermittlung: wie kommen geistige Ideenwelt und materieller Welt im erkennenden Subjekt zusammen? Wie können Gott Vater und Gott Sohn voneinander unterschieden und miteinander in der einen Gottheit vermittelt werden?  Wie kann das Verhältnis von göttlicher und menschlicher Natur in der Person Christi gedacht werden? Ist vielleicht der menschliche Geist mit seiner Fähigkeit der Selbstunterscheidung und des Selbstbewusstseins das einzigartige Abbild in der geschaffenen Welt von der geheimnisvollen göttlichen Dreifaltigkeit? Ist das Ineinander Fallen von absolutem Unterschied und absoluter Vermittlung bei Hegel die Lösung?

Dr. Horst H. Krause hat sich stunden-, ja tagelang auf jeden einzelnen Abend vorbereitet und uns bravourös durch die zunehmend komplexer werdenden Gedanken geführt. Er hat nun sogar noch den Ertrag seiner Arbeit für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. Danke! Lassen Sie sich verlocken zu einer gleichermaßen herausfordernden wie vergnüglichen Gedankenreise.

Dateien mit rechter Maustaste herunterladen:

Türcke "Der Dritte Mensch"

Türcke "Der Mittler I"

Türcke "Der Mittler II"

Türcke "Absolute Vermittlung"