Das neu renovierte Jugendhaus

Unser neu renoviertes Jugendhaus finden Sie in der Steinenbergstraße 6, direkt oberhalb des Kauflands. Laufen Sie von der Europastraße direkt zwischen dem Kaufland und dem Europacenter Richtung Stadtmitte, dann kommen Sie automatisch am Jugendhaus vorbei.

Sie erreichen das Jugendhaus auch, indem Sie von der Bahnhofstraße nach dem Ärztehaus in die Uhlandstraße abbiegen. Nach wenigen Metern erreichen Sie das Nürtinger Kino. Gehen Sie weiter und biegen Sie dann rechts in die Steinenbergstraße ein, dann stehen Sie schon fast vor dem Jugendhaus.

 

Acht Monate lang mussten sich Gruppen und Kreise aus Stadtkirchengemeinde und beiden Jugendwerken dem Zeitplan der Handwerker
unterwerfen und vor Lärm und Staub im Evangelischen Jugendhaus in der Steinenbergstraße 6 anderswo Unterschlupf finden.
Doch Ende April war die Verjüngungskur mit Umbau, technischer Modernisierung und Renovierung abgeschlossen und die vielen
Nutzer durften in „ihr“ neues Domizil an einem Tag der Offenen Tür zur Einweihung des Jugendhauses zurückkehren. Seither haben
sie die Räume und die grüne Oase zwischen Jugend- und Laurentius-Gemeindehaus zurückerobert, ganz so wie es sich Dekan Michael Waldmann
in seiner Rede zur Einweihungsfeier gewünscht hatte. Viele Besucher aller Generationen sollen das Haus möglichst konzentriert nutzen.
Als sich der Gesamtkirchengemeinderat vor einem Jahr mit der maroden Substanz des 50 Jahre alten Gebäudes von undichtem Dach, über feuchte Wände,
alte Elektrik bis hinunter zur betagten Heizung im Keller auseinandersetzen musste, stimmte das Gremium angesichts des
angespannten Finanzhaushalts schweren Herzens für die umfassende Sanierung des Jugendhauses. Das erklärte Ziel war es, das
Jugendhaus nicht wie seither nur für Stadtund Bezirksjugendwerk, sondern für Gruppen und Kreise aller Generationen aus Stadt- und
Gesamtkirchengemeinde zur Verfügung zu stellen und es damit zukunftsfähig zu machen. 480.000 € hat die „Verjüngungskur“
insgesamt gekostet, mit der das Haus für die nächsten Jahrzehnte gut gerüstet ist. Die Aufgabe von Architekt Lothar Graner war
es, Stadt- und Bezirksjugendwerk, die bisher zwei Stockwerke zur Verfügung hatten, gemeinsam im Erdgeschoss unterzubringen.
Damit konnten im ersten Stock vier Räume samt Teeküche auf 144 Quadratmetern für die Nutzung für Stadt- und Gesamtkirchengemeinde
sowie Gruppen der Jugendwerke geschaffen werden, ein neues Domizil also für Kinderkirche, Konfirmanden, Senioren und Sitzungen kirchlicher Gremien.
Unter dem gedämmten und endlich wieder dichten Dach haben ehrenamtliche Helfer Lagerräume für Materialien aller Nutzer des Hauses gebaut. Fast 500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in allen Stockwerken
des Hauses. Vor allem Profis waren im Untergeschoss des Jugendhauses g e f r a g t . A u s einem einst dunklen Raum wurden dank Erdbewegungen und damit möglichen großen Fenstern, einem schönen Parkettboden sowie modernster
Computer- und Medientechnik ein 60 Quadratmeter großer, einladender Multifunktionalraum mit benachbarter, ebenfalls neuer Küche, möglich. Ein seitlicher Zugang
in das Gartengeschoss ermöglicht auch gehbehinderten Besuchern und Rollstuhlfahrern einen problemlosen Zugang. Neben dem Stuhllager arbeitet jetzt ein Blockheizkraftwerk, das das Jugendhaus aber auch das benachbarte Laurentius-Gemeindehaus versorgt. Der damit produzierte Strom kann an die Stadtwerke verkauft werden.
Sabine Völker-Kraemer