Stabwechsel im Mesneramt

Im Mesneramt der Stadtkirchengemeinde stehen Veränderungen an. Sowohl in der Stadtkirche wie auch in der Auferstehungskirche gibt es personelle Veränderungen.

 

Nach fast zehn Jahren als Mesner an der Stadtkirche St. Laurentius in Nürtingen geht Klaus Hauber zum 31. März nun in den wohlverdienten Ruhestand. Am 1. August 2011 hatte er als stellvertretender Mesner begonnen, um dann ab 1. September 2013 das Amt des Hauptmesners zu übernehmen. Er war Mesner mit Leib und Seele und hat das ABC des Mesnerdienstes unzählige Male von A bis Z durchbuchstabiert: Abendmahl, Begrüßungsdienst, Christbaum, Dochtlänge, Erntedankfest, Feuchtwischgerät, Geldzählung, Heizungssteuerung, Inventarverzeichnis, Jugendgottesdienste, Kirchenkaffee, Läuteordung, Mittagsgebet, Nichtkirchliche Nutzung, Osterkerze, Paramente, Raumpflege, Schnittblumen, Taufen & Trauungen, Uhrenanlage, Verkehrssicherungspflicht, Wachsflecken, Zweitgottesdienste… Wir wünschen ihm Gesundheit, Gottes Segen und einen erfüllten Ruhestand. Danke, Herr Hauber!

 
 

Denn zum 1. März hat Michal Turtak als neuer Mesner an der Stadtkirche seinen Dienst begonnen. So kann einen Monat überlappend die Einarbeitung durch Herrn Hauber erfolgen. Herr Turtak wohnt mit seiner Frau Alexandra und den beiden Söhnen im Alter von zweieinhalb und einem Jahr in Stuttgart-Botnang. Die Familie möchte aber gerne nach Nürtingen umziehen.  Geboren ist Herr Turtak in der Slowakei. Auf die Frage nach seinem Hobby hat er geantwortet: „Ich singe gerne.“ Wir wünschen ihm Gottes Segen, gute Begegnungen und viel Freude bei seiner neuen Arbeit. Herzlich willkommen, Herr Turtak!

 
 
 
 

Auch bei der Mesnerstellvertretung an der Stadtkirche gibt es einen Wechsel. Bereits zum Jahresende 2020 ist Herr Khabat Mahmoud auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Sein Nachfolger ist seit 1. März 2021 Majid Reza Rajabi. Herr Rajabi kommt aus dem Iran und macht zurzeit eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker. Manche von Ihnen haben ihn vielleicht schon im Gottesdienst oder bei Gemeindefesten gesehen, wo er ehrenamtlich mitgearbeitet hat. Oder sind ihm in der Buchhandlung im Roten Haus begegnet; er ist mit der dortigen Mitarbeiterin Judith Armbrust verheiratet. Wir freuen uns, dass er unser Team verstärkt, und wünschen auch ihm einen guten Start und Gottes Segen. Herzlich willkommen, Herr Rajabi!

 
 

Und auch die Auferstehungskirche im Enzenhardt hat einen neuen Mesner. Bereits zu den Sommerferien letztes Jahr musste David Vlahek aus beruflichen Gründen sein Mesneramt zurückgeben. Wir haben ihn am 14. Juni im Gottesdienst verabschiedet. Ein halbes Jahr hat ein Team bestehend aus Simon, Julia und Theresa Ebert sowie Heike Pflüger den sonntäglichen Mesnerdienst wahrgenommen, dabei tatkräftig unterstützt von Kirchengemeinderätin Sabine Kraemer. Zum 1. März hat nun Engin Eren sein Amt als Mesner der Auferstehungskirche angetreten. Herr Eren ist von Beruf Journalist und musste als Kurde aus der Türkei fliehen. Es ehrt uns und wir freuen uns, dass er sich für uns entschieden hat, und wünschen auch ihm Gottes Segen und gute Begegnungen. Herzlich willkommen, Herr Eren!

 
 
 

Möge auf den scheidenden und auf die neuen Mesner etwas vom göttlichen Glanz und der Erfüllung fallen, der dem Dienst der Leviten – wenn man so will die Vorläufer der Mesner –  einst am Tempel in Jerusalem innewohnte: „Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ich will lieber die Tür hüten in meines Gottes Hause als wohnen in der Gottlosen Hütten. Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild; der HERR gibt Gnade und Ehre.“ (Psalm 84, 11f).
Ihr Pfarrer Markus Lautenschlager